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08.09.2019

Infrarot-Textilien Teil 2

Infrarot-Textilien Teil 2

Tine's Test der Back on Track Stallgamaschen

Tine hast zwei Pferde, ist Bloggerin und unabhängige Produkttesterin für Gege ReitSportVersand. Sie hat sowohl die CeraTex Bandagierunterlagen, als auch die Back on Track Stallgamaschen, beides Infrarot-Produkte, getestet. Im 1. Teil unserer Serie hat sie Euch von den Bandagierunterlagen berichtet. Nun sind die Back on Track Stallgamaschen an der Reihe:

Da ich bereits mit den CeraTex Bandagierunterlagen gearbeitet habe und diese in der Regel 1 bis 2 Stunden am Pferdebein waren, habe ich mich dazu entschieden, die Back on Track Stallgamaschen zu Beginn 3 bis 4 Stunden zu verwenden. Das ist nicht für jeden so einfach realisierbar, denn wer ist schon 4 Stunden im Stall ohne in dieser Zeit etwas mit seinem Pferd zu machen?! Glücklicherweise gibt es bei uns im Stall eine tolle Stallgemeinschaft, alle helfen sich gegenseitig und auch die Stalbesitzer sind immer hilfsbereit bei solchen Anliegen :-). Daher habe ich die Gamaschen angezogen und eine meiner lieben Stallkolleginnen hat sie Symphonie später wieder ausgezogen. Das haben wir dann gesteigert, bis sie sie 24 Stunden trug. Das habe ich jedoch nur während der Rekonvaleszenzphase gemacht, danach hat sie die Gamaschen vorerst nicht mehr getragen. Da sie in einer praktischen Tasche geliefert werden, kann man sie nach der Benutzung aber wieder sauber verstauen.

Die Gamaschen liegen gut am Pferdebein an und die Beine hatten eine angenehme Temperatur danach. Auch nach einigen Wochen, sogar Monaten, sehen die Gamaschen immer noch top aus. Klar sind sie bei 24 Stunden Dauerbenutzung alles andere als sauber, aber die Einlagen, also die Polster, kann man waschen. Sie trocknen schnell und sind fix wieder einsatzbereit.

Infrarot-Textilien Teil 2Mein Fazit

Für Pferde, die in Stehphasen zu Gallen neigen oder eine Verletzung hatten, sind die Gamaschen absolut empfehlenswert. Sie sitzen durch die anatomische Form perfekt, drücken nicht, sind schön gepolstert und sehr robust. Dafür finde ich den Preis von knapp 80€ auch absolut in Ordnung.

Nachdem mich die Infrarot-Produkte derart überzeugt hatten, entschloss ich mich zum Kauf weiterer Produkte - diesmal aber nicht nur für das Pferd! Zuerst zog eine Back on Track Schabrake ein. Am Design wurde zwar gespart, da es sie nur in schwarz oder weiß gibt, die Passform überzeugt jedoch. Ich kann nicht sagen, dass mein Pferd damit besser läuft, aber Handhabung und Material sind top! Danach habe ich mir etwas für mich gegönnt: ein Back on Track Stirnband, das man unter dem Reithelm tragen kann. Und dieses Teilchen ist mit seinen 20€ mehr als Gold wert. Leider passen herkömmliche Stirnbänder nicht unter den Helm und wenn man doch mal eins findet, das zwischen Helm und Schädel passt, hält es meistens nicht warm und rutscht. Das passiert mit dem Back on Track Stirnband nicht. Zum einen ist es aus Fleece, sodass auch bei kaltem Wetter die Ohren schön warm bleiben, zum anderen verfügt es über ein Netz, das das Rutschen unter dem Helm verhindert. Das Stirnband sieht so schon fast wie eine Mütze aus. Zugegeben, es schaut etwas bescheuert aus, aber unter dem Helm sieht man das ja sowieso nicht. Außerdem entsteht durch das Netz kein Hitzestau, da die Kopfhaut ganz normal atmen kann. Absolut eine Anschaffung wert!

Ich hoffe, das hat Euch bei der Entscheidung für oder gegen Infrarot-Produkte weitergeholfen :-)!

Bis zum nächsten Produkttest,

eure Tine

Ihr möchtet mehr über die Back on Track Produkte für Mensch und Pferd, wie z.B. Decken, Gelenkschoner, Gamaschen, Kniestrümpfe oder Mützen, erfahren? Dann schaut unter https://www.gege24.de/?action=Query&-query.&query.stichwort=Back+on+track vorbei oder besucht Tine's Instagramaccount tine_pferdemaedchen.

10.05.2019

Infrarot-Textilien Teil 1

Infrarot-Textilien Teil 1

Tine's Test der CeraTex Bandagierunterlagen

Tine hat zwei Pferde, ist Bloggerin und unabhängige Produkttesterin für Gege ReitSportVersand. Sie hat sowohl die CeraTex Bandagierunterlagen, als auch die Back on Track Stallgamaschen, beides Infrarot-Produkte, getestet. Im 1. Teil unserer Reihe berichtet sie Euch vom Test der CeraTex Bandagierunterlagen:

Seit einigen Monaten teste ich nun die CeraTex Bandagierunterlagen. Dabei handelt es sich um sogenannte Infrarot-Textilien. Sie enthalten Keramikpartikel in den Fasern, die die körpereigene Wärme reflektieren und damit die Selbstheilung anregen sollen. Anders als bei vielen anderen Produkten werden dabei nur die Infrarot-Wellen reflektiert, sodass kein Hitzestau entsteht.

Aufmerksam geworden bin ich auf diese Produkte schon vor ein paar Jahren, allerdings gab es nie einen Grund sie mir anzuschaffen. Im Rahmen der Sehnenscheidenverletzung von Symphonie im vergangenen Jahr und auf Anraten meines Tierarztes, bin ich dann doch neugieriger geworden. Da die Infrarot-Textilien nicht gleich zur dauerhaften Anwendung geeignet sind - das Pferd sollte langsam an die Verwendung gewöhnt werden - habe ich mich dazu entschlossen zunächst einmal die Bandagierunterlagen zu verwenden, da man diese ja in der Regel nur für eine begrenzte Zeit, während man das Pferd bewegt, anwendet.

Ich habe mich für ein gemischtes 4er-Set entschieden, also für zwei kleine Unterlagen für die Vorderbeine und zwei große für die Hinterbeine. Es gibt sie aber auch einzeln, als Paar oder wie gesagt im Set, entweder mit 2 kleinen und 2 großen oder 4 gleich großen Unterlagen. Das ist ganz praktisch, falls z.B. nur ein Pferdebein betroffen ist und man vielleicht nur eine Unterlage für eine Stallbandage benötigt.

Die Größe muss man mögen... ich persönlich finde sie genau richtig, denn mir gefällt es, wenn die Unterlage unter der Bandage hervorschaut. Die kleinen Bandagen vorne schauen nur oben oder unten raus, die Großen ragen an beiden Enden hervor.

Infrarot-Textilien Teil 1 Auffallend war, dass die Unterlagen viele schmale "Rippen" haben, also sehr klein abgesteppt sind. Auch das Material ist kein gewöhnliches und für die modebegeisterten unter uns: man kann sie wenden :-) ! Auf der einen Seite sind sie schwarz, auf der anderen weiß und passen somit zu jedem Outfit!

Das erste Mal Bangagieren mit den Unterlagen: einfach toll! Sie sind etwas stretchig und passen sich wirklich perfekt an das Pferdebein an. Sie drücken nicht und auch nach dem Abbandagieren sind die Beine nicht heiß, sondern so, wie sie sein sollen! Die kleinen Absteppungen scheinen also wirklich einen Wärmestau zu verhindern. Außerdem lassen sie sich gut waschen, trocknen schnell und verziehen sich keinen Milimeter :-).

Mein Fazit

Ich teste die Bandagierunterlagen nun schon seit einem halben Jahr und kann nichts Negatives feststellen, außer vielleicht den Preis! Mit rund 130€ für das 4er-Set eindeutig kein Schnäppchen, aber wenn man bedenkt, was man für ein paar Glitzer-Bandagierunterlagen - die keinen medizinischen Effekt haben - zahlt, sind die CeraTex Unterlagen ihr Geld absolut wert! Zumal sie wirklich auch nach etlichen Waschgängen und häufigem Tragen noch aussehen wie neu! Wer also langlebige Unterlagen sucht und seinem Pferd damit auch noch etwas Gutes tun möchte, dem kann ich die Unterlagen nur empfehlen. Und wer sich aufgrund des Preises unschlüssig ist, kann ja auch erst mal ein 2er-Set bestellen, das geht nicht ganz so ins Geld.

Viel Spaß mit den Infrarot-Textilien und bis zum nächsten Test,

eure Tine

Ihr wollt mehr über die Infrarot-Produkte erfahren? Die CeraTex Artikel findet Ihr unter https://www.gege24.de/?action=Query&-query.&query.stichwort=ceratex und in ein paar Wochen gibt's Teil 2 unserer Serie, worin Tine Euch von ihren Erfahrungen mit den Stallgamaschen von Back on Track berichtet. 


29.03.2019

Die Ice Vibes

Die Ice Vibes

Tine's Test der Ice Vibe Gamaschen von Horseware

Tine hat 2 Pferde, ist Bloggerin und unabhängige Produkttesterin für Gege ReitSportVersand. Diesmal im Test: die Ice Vibes von Horseware. Hier berichtet Tine über ihre Erfahrungen:

Seit etwa einem dreiviertel Jahr teste ich nun die Ice Vibe Gamaschen von Horseware. Es gibt sie für verschiedene Körperteile des Pferdes. Ich habe mich für die Fesselkopfgamaschen entschieden, da meine Stute zu dieser Zeit leider eine akute Sehnenscheidenentzündung am Übergang zur tiefen Beugesehne hatte. Die Ice Vibes gibt es aber u.a. auch für die Vorderfußwurzelgelenke oder die Sprunggelenke.

Die Funktion

Die Ice Vibes sind Kühl- und Massagegamaschen, die sowohl mit, aber auch ohne Eispacks angewendet werden können. Die reinen Massagegamaschen regen die Blutzirkulation durch Vibration an. Dadurch werden die Sehnen elastischer und das Verletzungsrisiko sinkt. Außerdem werden Heilungsprozesse beschleunigt und die Neuausrichtung der Sehnenfasern kann während der Heilungsphase verbessert werden. Zusätzlich wirkt die Anwendung der Eispacks unter den Gamaschen entzündungshemmend. Allerdings sind die Ice Vibes auch für das tägliche "Wellness-Programm" des Pferdes absolut geeignet.

Die Anwendung

Die Vibrationspanels verfügen über 3 verschiedene Programme. Level 1 dauert 10 Minuten und vibriert langsam, Level 2 und 3 vibrieren stärker und dauern jeweils 20 Minuten.

Ich wende die Ice Vibes in der Regel so an, dass ich vor dem Training das Programm 1 (ohne Kühlpacks) laufen lasse, danach bandagiere und anschließend aber trotzdem meine 20 Minuten Schritt reite.

Nach dem Training oder während akuten Entzündungsphasen können auch die passenden Kühlpacks unter den Gamaschen befestigt werden. Aber Achtung: Denkt immer daran, dass das Kühlen der Gliedmaßen nicht nur eine entzündungshemmende Wirkung hat, sondern auch die Blutzirkulation hemmt und den Stoffwechsel verlangsamt. Horseware schreibt deswegen: "Deshalb arbeiten die Ice Vibe Boots gleichzeitig auch mit Vibrationen, die Schwellungen minimieren, abgestorbene Zellen entfernen und die Blutzirkulation anregen können." Nach dem Training packe ich die Ice Vibes dann noch einmal auf Level 2 auf die Pferdebeine - im Sommer mit Kühlpacks auf Stufe 1. Aber keine Sorge, das ist alles auch detailliert in der Anleitung beschrieben! Die Ice Vibes

Was ist alles enthalten?

In einem Ice Vibe Set sind jeweils 2 Gamaschen, 2 Eispacks und 2 Vibrationselemente, sowie das passende Aufladegerät mit ein paar verschiedenen Adaptern enthalten. Außerdem kommt das Set in einer praktischen Tasche zur Aufbewahrung und alle Teile sind einzeln nachbestellbar.

Horseware BootsWas ich mir allerdings zusätzlich angeschafft habe ist die passende Kühltasche von Horseware, da die gekühlten Eispacks sonst - gerade im Sommer - nicht bis nach dem Training kühl bleiben.

Die Akkus der Vibrationselemente sollen nach Herstellerangaben etwa 1 Stunde halten. Bei mir halten sie aber deutlich länger und auch im Winter habe ich keine Leistungseinbußen feststellen können. Außerdem sind sie schnell wieder voll!

Mein Fazit

Mein Pferd steht entspannt da, wenn es die Ice Vibes trägt und scheint es zu genießen :-). Ich finde es außerdem praktisch, dass man sein Pferd währenddessen z.B. putzen kann. Zudem sind die Boots pflegeleicht und wirklich einfach in der Handhabung. Das Einzige, was ich mir wünschen würde, wären eventuell breitere und dafür weniger Klettverschlüsse: In der Größe XL (Elefantengröße) hat eine Gamasche 5 (!) Klettverschlüsse - das heißt bei mir, sobald ich den letzten geöffnet habe, klebt der erste schon wieder an der Gamasche :-D. Aber das ist vielleicht auch nur eine Art Geschicklichkeitsproblem ;-).

Bis zum nächsten Produkttest,

eure Tine

Ihr möchtet mehr über die Ice Vibe Boots erfahren? Dann schaut in unserem Shop unter https://www.gege24.de/pferd/apotheke-gesundheit/gesundheit-horseware-ice-vibe-boots-led-full-det_64975.htm vorbei oder besucht Tine's Instagramaccount tine_pferdemaedchen.


21.02.2019

Der Equestic Saddle Clip

Der Equestic Saddle Clip

Tine's Test des Equestic Saddle Clips

Tine hat zwei Pferde, ist Bloggerin und unabhängige Produkttesterin für Gege ReitSportVersand. In den letzten Wochen hat sie den Saddle Clip von Equestic getestet mit dessen Hilfe das Training überwacht und optimal an das Pferd, dessen Leistung und dessen Wohlbefinden angepasst werden kann. Was man dazu benötigt? Den Saddle Clip und die Equestic App! Und das Beste?! Ihr könnt die Daten mit Eurem Trainer, Tierarzt oder Hufschmied teilen. Doch bevor es losgeht berichtet Tine hier über ihre Erfahrungen:

Als mich vor einiger Zeit die Nachricht von Gege ReitSportVersand erreichte, ob ich den Equestic Saddle Clip testen wolle, musste ich erst mal googeln was genau das überhaupt ist. Fitnesstracker kennen wir mittlerweile ja alle, ob mit der Smartwatch oder per App, aber eine Art Fitnesstracker für's Pferd?! Wie soll das funktionieren und was nützt es mir zu wissen, wie viele Schritte mein Pferd gestern beim Reiten gemacht hat? Aber der Clip hat deutlich mehr drauf... und zählt im Übrigen gar nicht die Schrittanzahl! Also was genau macht dieses "Ding" nun eigentlich?!

Zunächst einmal zeigt es einem an wie lange man rechts-, linksherum und geradeaus im Schritt, Trab und Galopp reitet. Zudem wird auch die Dauer des Haltens angezeigt und für die Springreiter unter uns werden die getätigten Sprünge gezählt. Es wird zudem analysiert wie intensiv das Training, auch im Vergleich zu vorangegangenen Trainingseinheiten, war, wie der Takt in allen Gangarten ist, mit welcher Kraft das Pferd abfußt und wie die Symmetrie des Pferdes ist.

Und wie macht es das? Keine Ahnung... aber ich kann Euch sagen, es ist irre genau. Während dem Reiten wird sogar in Echtzeit angezeigt, in welche Richtung man reitet, in welcher Gangart man unterwegs ist und auch die Übergänge zwischen den einzelnen Gangarten werden dargestellt.

Doch bevor man diese ganzen Funktionen nutzen kann, muss man sich zunächst einmal die App auf's Smartphone laden und ein Benutzerkonto anlegen. Das ist aber schnell gemacht. Als nächstes legt man ein Profil für sein/e Pferd/e an, befestigt den Saddle Clip am linken Sattelblatt, startet anschließend in der App ein neues Training und wählt das entsprechende Pferd aus. Der Clip verbindet sich automatisch mit dem Handy und man muss nur noch losreiten. Dabei ist, was die Verbindung angeht, ein 20x60m Viereck kein Problem. Ich lege mein Smartphone immer auf die Bande und die Verbindung ist einwandfrei. Nach Beendigung des Trainings stoppt man die Reiteinheit in der App und hat anschließend die Möglichkeit das Training mit Smileys zu bewerten und eine Notiz hinzuzufügen. Hier kann man z.B. eintragen, was man heute geübt hat oder was gut bzw. nicht so gut funktioniert hat - quasi eine Art Trainingstagebuch, ist das nicht toll?! Die Daten werden dann verarbeitet und aufbereitet und können entweder bezogen auf den jeweiligen Ritt oder auf die letzten 10 Trainingseinheiten analysiert werden. Der Equestic Saddle Clip

Was mich wirklich überzeugt hat war, dass das Gerät auch die Symmetrie des Pferdes analysiert und man so frühzeitig Unregelmäßigkeiten am Bewegungsapparat festellen kann. Da ich 2 bis 4 Mal im Jahr die Osteopathin zum Durchchecken kommen lasse, war sie auch einmal in der Zeit, in der ich den Saddle Clip verwendet habe, bei uns. Zuvor hat mir die App eine Auffälligkeit bei Symphonie's Symmetrie angezeigt. Am nächsten Tag war die Ostepathin da und hat meiner Stute eine Blockade am Kreuz-Darm-Bein gelöst. Zwei Tage später zeichnete der Clip auch keine Schiefe mehr auf, Wahnsinn, oder?!

Mein Fazit:

Ich persönlich möchte den Clip nicht mehr hergeben <3! Da der Anschaffungspreis jedoch kein kleiner ist, sollte der Kauf gut überlegt sein. Tendenziell würde ich deshalb behaupten, dass der Clip eher für Berufsreiter konzipiert wurde. Nun bin ich sicher kein Berufsreiter, dennoch kann ich vom Equestic Saddle Clip nur profitieren, da ich immer auf einen Blick sehe, ob meine Pferde Fortschritte, oder auch Rückschritte, gemacht haben, ob sie "gerade" sind und ob es vielleicht einen Anlass gibt, die Osteopathin außerplanmäßig zu rufen. Zudem kann man sich damit gut ermahnen, beide Seiten des Pferdes gleichmäßig zu trainieren und gerade für das Aufbautraining von Symphonie war dieses Teil auf jeden Fall Gold wert!

Bis zum nächsten Produkttest, 

eure Tine 

Ihr wollt mehr Infos zum Equestic Saddle Clip? Dann schaut bei uns im Shop unter https://www.gege24.de/?action=Query&-query.=&query.stichwort=equestic&query.stichwort_neu=equestic vorbei oder besucht Tine's Blog unter https://tinepferdemaedchen.wordpress.com/equestic-saddle-clip/.

28.06.2018

Das Massagegerät

Das Massagegerät
Tine's Test des Massagegeräts

Tine hat zwei Pferde, ist Bloggerin und unabhängige Produkttesterin für Gege ReitSportVersand. Sie hat das Super Dandy Go Relax Massagegerät getestet und berichtet hier über ihre Erfahrungen. Zuerst gibt's aber noch ein paar Infos zu Tine's Pflegeroutine:

Every day the same procedure ... oder doch nicht?! Man kommt in den Stall, holt das Pferd von der Koppel, dem Paddock oder aus der Box, putzt, sattelt, reitet und stellt es wieder zurück?! Ganz so "einfach" ist es dann doch nicht ;-). Dazwischen spielen sich noch 1000 andere Dinge ab!Derfen

Wer kennt das nicht?! Im Winter kommt das Pferd mit Mauke vom Matsch-Paddock und im Sommer entdeckt man schon auf der Koppel eine neue Schramme oder findet das Pferd von deDerfen Clearn Mücken halb aufgefressen... da sind die richtigen Salben einfach das A und O. Dafür finde ich die Produkte von Derfen richtig gut. Die Mauke im Winter hatte ich mit der "Derfongen - All in One" Lotion blitzschnell in den Griff bekommen. Es riecht irgendwie etwas nach "Grillen im Sommer" - leichtes Raucharoma - aber geholfen hat es wirklich super! Gerade für Symphonie finde ich "Derfen Clear" auch richtig gut, da die Fliegen es total auf sie abgesehen haben. Sie "knabbern" an ihr, sie bekommt Vertalgungen und durch ein wenig Wundsekret bilden sich kleine Krusten - häufig an den Beinen. Dafür ist die Lotion spitze, rein pflanzlich und übrigens auch für Ekzemer sehr zu empfehlen!

Nachdem dann alle Wehwehchen eingeschmiert sind, kann man sich auch endlich mal ans Putzen machen. Und ganz klar: nur mit dem richtigen Werkzeug lässt sich auch gut arbeiten. Im Fall "Pferd" ist es das Putzzeug. Hier gibt es heutzutage hunderte verschiedene Anbieter und Arten von Bürsten. Was benötigt man also wirklich? Ich brauche für meine tägliche Putzroutine:

  • Striegel
  • harte, mittlere und weiche Kardätsche
  • Mähnenbürste/-kamm
  • HufauskratzerHaas Kardätsche

Und wie sagt man so schön?! "Never change a winning team" ;-). Ich benutze eigentlich schon immer die Bürsten der Firma Haas. Nachdem meine ältesten die besten Jahre dann auch langsam hinter sich hatten und ich glaubte, dass es diese tollen Bürsten vielleicht gar nicht mehr gibt, kam Gege ReitSportVersand um die Ecke. HIER GIBT ES SIE NOCH!! Während bei anderen Bürsten oftmals der Griff bricht oder die Borsten ausfallen, halten die in Deutschland hergestellten Bürsten von Haas einfach ewig und zusätzlich lassen sie sich auch noch gut reinigen. Viele Billigprodukte kann man hingegen nach der ein oder anderen Saison einfach nur noch entsorgen.

Magic BrushUnd was darf mittlerweile noch in keiner Putzkiste fehlen? Natürlich ein Magic Brush Set! Gerade in der matschigen Jahreszeit absolut notwendig und was viele gar nicht wissen: die Rückseite der Bürsten dient Einhorn Setgleichzeitig als grober Schmutzentferner oder auch als Schweißmesser. Probiert's mal aus :-)!

Geheimtipp für die Kleinen unter uns: Bei Gege ReitSportVersand gibt's die Bürsten auch im Einhornset mit Leckerlies, Turnbeutel und Einhorn :-D.Horselyx

Und wenn das Pferd beim Putzen mal wieder ungeduldig ist, gibt es auch hierfür einen Geheimtipp: den Horselyx :-).

Inzwischen ist man dann schon 2 Stunden mit dem Wellnessprogramm für das "Pony" beschäftigt und beschließt das Ganze noch etwas ausarten zu lassen und heute doch nicht mehr reiten zu gehen ;-). Also packe ich dann noch das Massagegerät aus und jetzt beginnt erst das richtige Verwöhnprogramm für den Vierbeiner. Wer hätte gedacht, dass meine Pferde ein eigenes Massagegerät haben? Vor ein paar Jahren wäre man dafür noch für verrückt erklärt worden... und ehrlich gesagt wusste ich bis vor kurzem auch noch nicht, dass es so etwas überhaupt gibt. Offen gestanden nutze ich es jetzt aber auch ab und an für mich selbst ;-).

MassagegerätDas Massagegerät verfügt über einen kugelähnlichen Kopf, hat aber auch noch 2 weitere Aufsätze dabei. Diese kann man beliebig ab- und anschrauben, sodass sie während der Anwendung auch wirklich gut halten. Zudem gefällt mir, dass die Intensität stufenlos eingestellt werden kann. Optimalerweise kann man sein Pferd vor oder nach dem Reiten 15 bis 30 Minuten massieren, um die Durchblutung zu fördern und Muskelverspannungen entgegen zu wirken. Einziges Manko: Das Gerät ist nicht kabellos. Da es aber doch stark vibriert, gibt es diese Dinger leider nicht akkubetrieben. Da das Kabel aber 3 Meter lang ist und man sich mit einem Verlängerungskabel aushelfen kann, ist es durchaus komfortabel anzuwenden und nicht zu schwer zum Halten. Das Ergebnis?! Ein lockeres und entspanntes Pferd!

Ich bin gespannt, ob Eure Pferde auch bald ein eigenes Massagegerät besitzen werden ;-), bis bald,

eure Tine

Ihr wollt mehr über Tine's Pflegeroutine erfahren? Dann schaut einfach auf ihrem Blog unter https://tinepferdemaedchen.wordpress.com/?p=162 vorbei oder folgt tine_pferdemaedchen auf Instagram!

17.05.2018

Die Gege Deckentasche

Die Gege Deckentasche

Tine's Test der Gege Deckentasche 

Tine hat zwei Pferde, ist Bloggerin und unabhängige Produkttesterin für Gege ReitSportVersand. Sie hat die Gege Deckentasche getestet, berichtet hier über ihre Erfahrungen und verrät euch weitere Tipps für Sauberkeit und Ordnung im Stallschrank:

Der Frühjahrsputz im Spind ist schon längst überfällig und kaum erledigt explodiert das Chaos erneut ...

Stellt man mal wieder fest, dass man eigentlich schon seit 3 Stunden zuhause sein wollte, packt man das Zeug oftmals nur noch in den Schrank und düst nach Hause. So sehr man sich auch bemüht seinen Kram ordentlich einzuräumen, Fakt ist: Das Pony hat einfach zu viele Sachen und der Spind wird immer zu klein sein.

Aber hier gibt es ein paar Hacks, mit denen man nicht nur mehr unterbekommt, sondern auch mehr Ordnung schafft!

 

Die Gege Deckentasche

Bei mir hängen die Abschwitzdecken immer an der Box, aber sobald man sie länger als ein paar Tage nicht benutzt, muss man sie zum Waschen mitnehmen, da sie verstaubt und dreckig sind. Oder man hat sie bereits mit nach Hause genommen und braucht sie nochmal, hat aber keine mehr im Stall... Das passiert mir gerade in der Übergangszeit häufig, doch wohin denn auch noch mit der Ersatz-Abschwitzdecke? 

DeckentascheGenau diese Probleme bekommt man mit der Gege Deckentasche in den Griff. Die Tasche lässt sich mit einer Heukordel oder mit den mitgelieferten Schrauben z.B. an der Boxentüre befestigen. Praktisch ist, dass man 2 Deckentaschen nebeneinander an der Stalltüre anbringen und somit auch diesen bislang nicht genutzten Platz sinnvoll verwenden kann. Meine Abschwitzdecken sind aufgeräumt, trotzdem griffbereit und weder Staub noch andere Vierbeiner kommen an die Decken ran. In die Netze an der Seite passen Kleinigkeiten, wie z.B. ein Hufauskratzer. PutztaschePutztasche 2

Zusätzlich hängt an meiner Boxentüre eine kleinere Tasche, in der ich Koppelgamaschen und -glocken oder Putzzeug verstaue. Dazu eignet sich z.B. eine normale Putztasche, die es bei Gege schon ab 5€ gibt. All das braucht man nicht mehr in den ohnehin schon zu vollen Schrank zu stopfen ;-). 

 

Und noch mehr Decken...

ZubehörboxAbschwitzdecke, Winterdecke, Regendecke, Übergangsdecke, Fliegendecke ... und noch viele mehr. Niemals passen alle Decken, die man gerade nicht braucht, in den Spind. Im Frühjahr nimmt man schon mal die Winterdecken mit nach Hause und dann wird es doch noch einmal kalt und man fährt nur noch Pferdedecken spazieren. Die Lösung: der Platz auf dem Schrank! Hier gibt es auch verschiedenste Kisten mit Deckeln, in die sich die Decken packen und oben auf dem Schrank trocken und geschützt verstauen lassen. Ein Beispiel: die Gege Zubehörbox aus Aluminium!

 

Und natürlich auch noch mehr Gamaschen...

 ... man hat ja schließlich nicht nur Koppelgamaschen ;-). Die Trainingsgamaschen sind eigentlich immer schmutzig, sandig oder feucht. Legt man sie unten in den Spind, hat man wieder den Dreck im Schrank und täglich säubern?! Nee... Ich empfehle euch eine Hängeaufbewahrung. Diese hängenden Regale lassen sich mit Klettverschlüssen ganz einfach an der Kleiderstange im Schrank befestigen und die Gamaschen passen paarweise perfekt rein, als wären sie nur dafür gemacht :-).

 

Futteraufbewahrung

Wer Hafer oder Müsli vom Stall füttern lässt, hat sich die Futtertonne gespart. Wer aber über eine ganze Futtersammlung verfügt, der braucht Platz. Hierfür eigenen sich aufeinander stapelbare Eimer mit aufklappbarem Deckel am Besten. Sie haben vorne eine Klappe, durch die die Futterschaufel problemlos durchpasst.

 

Ultimativtipp ;-) 

Und zum Schluss der ultimative Tipp gegen Dreck im Spind: Fußmatten! Einfach rausnehmen, draußen ausschütteln und der Spind ist wieder blitzblank... gibt's schon für etwa 2€ :-)!

 

Bis zum nächsten Mal,

eure Tine

Ihr wollt mehr über Tine's Ordnungstipps erfahren? Dann schaut einfach auf ihrem Blog unter https://tinepferdemaedchen.wordpress.com/2018/05/08/ordnung-im-stall-%f0%9f%99%8c%f0%9f%8f%bb/ vorbei oder folgt tine_pferdemaedchen auf Instagram!

 

16.04.2018

Turnierstyling

 Turnierstyling

6 Must-haves für eine glitzernde Turniersaison

Die Turniersaison hat begonnen und Du suchst noch nach den perfekten Turnieraccessories für Dich und Dein Pferd? Dann bist Du hier genau richtig! Wir zeigen Dir 6 Stylingtipps für noch mehr Glitzer auf dem Turnier. Glitzer geht ja schließlich immer und überall ;-).


Mähnenringe1. Mähnenringe

Die elastischen Mähnenringe bestehen aus 3 Reihen Strassbesatz und können nach dem Einflechten der Mähne über die Zöpfchen gesteckt werden. Je nachdem, wie viel oder wie dicke Haare Dein Pferd hat, gibt es kleine und große Mähnenringe. Auf jeden Fall ein besonderer Hingucker!


ZopfringHaarnetz2. Haarnetz

Vor allem in Dressurprüfungen empfehlen wir lange Haare z.B. mit einem Haarnetz zusammen zu machen. Schon für wenige Euro gibt's die Haarnetze in der zum Turnieroutfit passenden Farbe schwarz, navy oder weiß mit und ohne Glitzer. Wer Perlen bevorzugt, kann sich einen Dutt machen und diesen mit einem Zopfring fixieren. Sieht beides schick aus und verhindert unordentliche Frisuren :-).


Turniershirt3. Turniershirt

Auch Turniershirt und -jacket gibt es natürlich mit Glitzersteinen. Das Schockemöhle Turniershirt Pearlie hat z.B. strassbesetzte Schulterpartien.


Plastronnadel4. Plastron und Plastronnadel

Auch super schick: ein Plastron und die passende Plastronnadel! Imperial Riding bietet verschiedene Plastrons mit Perlen oder Glitzer an, die über die Bluse und unter dem Jacket angezogen werden. Auch wenn die Platzierung damit noch nicht gesichert ist, ein guter Eindruck bei den Richtern bleibt garantiert!


Startnummern5. Startnummern, Sporenriemen und Gerte

Auch Startnummern, Sporenriemen oder Gerte gibt es natürlich mit Glitzer oder Perlen. Passend zum Outfit kann man damit noch einmal schöne Akzente setzen und sich stylingtechnisch abheben.

 

Und zum Schluss - unser absoluter Geheimtipp: die Effol Turniertasche

TurniertascheZwar ohne Glitzer, aber dafür super praktisch: die Turniertasche von Effol! Wer kennt das nicht - als TT findet man sich schnell mit Gamaschen, Glocken, Helm, Gerte, Pferdepass, sämtlichen Jacken und Tüchern für den "Notfall" eines dreckigen Stiefels oder eines sabbernden Pferdes wieder ;-). Aber keine Sorge, in der Schulter- bzw. Umhängetasche kann sowohl Helm, als auch Gerte, Gamaschen oder Reiter-Equipment verstaut werden und geschickte Fächer für Belohnungsfutter, Pferdepass oder Handy gibt es auch noch :-)!

 

Mit diesen glitzernden Turnieraccessories bist Du und Dein Pferd perfekt ausgestattet und falls Dir alles zusammen doch ein bisschen zu viel Bling-Bling sein sollte, lassen sich unsere Stylingvorschläge natürlich auch einzeln anwenden ;-). Das GegeReitSportTeam wünscht euch viel Freude beim Ausprobieren und viel Spaß auf dem Turnier!

29.03.2018

Das Micklem

Das Micklem

Tine's Test des Micklems

Tine hat zwei Pferde, ist Bloggerin und seit kurzem unabhängige Produkttesterin für Gege ReitSportVersand. Über die letzten 8 Wochen hat sie für uns das Micklem von Horseware getestet. Das Micklem ist ein Zaum, der je nach Modell sowohl mit, als auch ohne Gebiss oder als Kappzaum eingesetzt werden kann und durch seine einzigartige Form Druck auf sensible Stellen am Pferdekopf verhindern soll. Für uns berichtet Tine über ihre Erfahrungen:

Micklem Diamond
Die verschiedenen Modelle

Vorab eine kleine Einführung in die verschiedenen Modelle des Micklems, die es in verschiedenen Farben gibt. Ich habe das Multi Bridle getestet. Das Besondere an diesem Micklem ist, dass es mit und ohne Gebiss verwendet werden kann und zusätzlich über einen Ring am Nasenrücken verfügt, sodass man es auch als Kappzaum nutzen kann. Das Competition Bridle wird mit Gebiss verwendet und ist in 2 verschiedenen Varianten, die optional auch in englischem Leder verfügbar sind, erhältlich: Die Deluxe Version hat einen breiteren Nasenriemen, ist weicher unterlegt und hat Stickereien am Stirn- und Nasenriemen. Diese Variante könnt ihr auch oben im Titelbild sehen. Die Diamond Version hat ebenfalls einen breiteren Nasenriemen und Strasssteine am Stirnriemen und ist hier seitlich abgebildet.


Das Unpacking

Der 1. Eindruck: weiches Leder, gute Verarbeitung, keine Makel. Für meinen Geschmack könnte es noch etwas dicker gepolstert oder unterlegt sein, alles in allem aber ein guter 1. Eindruck. Das Micklem ist in schwarz und braun erhältlich, wobei ich schwarz mit goldenen Beschlägen schon sehr edel finde, braun aber vermutlich noch besser zu meinen Pferden passen würde.

Beim Auspacken stößt man auf viele Einzelteile und leichte Überforderung :-D. Was macht man mit den ganzen Teilen und braucht man sie alle? Kann ja eigentlich nicht so schwer sein eine Trense zusammen zu bauen, oder? Da das Beiheft nur auf Englisch ist, muss man sich etwas mit dem Thema beschäftigen, aber keine Sorge, ich kann euch beruhigen, man braucht tatsächlich nicht alles, zumindest nicht auf einmal ;-).

Der Stirnriemen ... *hust* *räusper* ... ist für meinen Geschmack sehr schlicht. Einfarbig und ohne Glitzer! Also erstmal Stirnriemen tauschen ;-)! Da das Micklem nur aus einem Riemen besteht, der am Genick und an den Backen verläuft, passen eventuell nicht alle Stirnriemen. Hier kann man sich aber leicht mit ein paar Mähnengummis aushelfen und den Stirnriemen fixieren. Viele von euch mögen es bestimmt auch eher schlicht, aber falls es doch Glitzer sein darf, gibt es ja auch noch das Diamond Competition Bridle ;-).

Auch unterschiedlich lange "Backenstücke", an denen das Gebiss befestigt wird, Gebissclips, sowie ein gepolsteter Kinnriemen und lange Riemen werden mitgeliefert. Der Kinnriemen und die langen Riemen sind für eine stärkere gebisslose Zäumung gedacht, die Verschnallungen findet ihr aber alle im Beiheft erklärt. Probiert habe ich nur die einfache gebisslose Variante ohne zusätzliche Riemen, da meine Pferde sehr fein zu reiten sind. Außerdem liefen beide mit der leichten Variante sehr losgelassen und in Anlehnung.


Micklem Multi BridleDas Reiten mit dem Micklem

Von Beginn an hatte ich das Gefühl, dass meine Stute schön vorwärts-abwärts läuft. Mit anderen Trensen habe ich momentan das "Problem", dass sie mir häufig sehr tief kommt. Mit dem Micklem trat sie gleich ans Gebiss und ging auf Zug nach vorne. Auch bei weiteren "Reitversuchen" hatte ich das Gefühl, dass sie immer sehr zufrieden war. Was mir außerdem auffiel: dass sie gut abkaut und im Maul schäumt, obwohl wir nur die Zäumung und nicht das Gebiss gewechselt haben.

Was auch richtig cool ist?! Dass man das Multi Bridle eben auch als Kappzaum zum Longieren verwenden kann. Herkömmliche Kappzäume sind doch immer sehr schwer und es liegt total viel am Pferdekopf an. Das Micklem dagegen ist zierlich und schnell mal als Kappzaum eingesetzt, richtig klasse :-)!


Mein Fazit

Das Micklem Multi Bridle ist gut verarbeitet, vielseitig einsetzbar als "gewohnte" oder gebisslose Trense oder Kappzaum und sorgt so für Abwechsung im täglichen Training. Wer also eine Multifunktionstrense sucht, gebisslos reiten möchte, sich aber trotzdem die Option eines Gebisses offen halten möchte oder ein empfindliches Pferd hat, sollte über die Anschaffung eines Micklems nachdenken, denn was den Tragekomfort und das Reitgefühl angeht, ist das Micklem eine tolle Wahl! Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut in Ordnung. Aber nicht vergessen, extra Glitzer-Stirnband mitbestellen ;-) oder das Diamond Competition Bridle nehmen! Ich persönlich werde den Zaum auf jeden Fall weiterhin ins Training einbinden.

Bis zum nächsten Produkttest,

eure Tine

Ihr wollt mehr über das Micklem erfahren? Dann schaut euch den Langzeittest von Tine Pferdemädchen auf ihrem Blog unter https://tinepferdemaedchen.wordpress.com/trensen-test/ an oder folgt tine_pferdemaedchen auf Instagram!

24.02.2018

Bodenarbeit!

Bodenarbeit!

5 Tipps zum Erfolg

Spanischer Schritt, Seitengänge oder Flehmen - den meisten Pferden kann man mit Wissen, Geduld und Einfühlungsvermögen viele sinnvolle Lektionen beibringen, aber natürlich auch so manchen Blödsinn ;-). Zusätzlich kann das Training vom Boden die Akzeptanz des Menschen fördern, das Pferd geistig fordern und die Ausbildung unter dem Sattel erleichtern. Doch worauf ist zu achten? Wir zeigen euch mit unseren 5 Tipps, wie Bodenarbeit auch bei Euch zum vollen Erfolg wird.

 

1. Pferdegerechte Arbeit 

Pferde können sich je nach Alter, Charakter, Entwicklung und Situation nur zwischen 10 und 20 Minuten konzentrieren. Umso wichtiger ist es, auf ausreichende Pausen zu achten und nicht zu lange am Stück zu arbeiten. So bleibt das Pferd motiviert, wird nicht überfordert und kann das erlernte besser verarbeiten. Also besser mehrere kurze Einheiten einlegen.

 

2. Der Esel sitzt immer oben

Auch wenn der Esel in diesem Fall neben dem Pferd steht ;-), kann diese Redensart auch bei der Bodenarbeit zutreffen. Pferde sind grundsätzlich sehr gutmütige und lernfähige Tiere. Machen sie nicht das, was man von ihnen fordert, haben wir uns vielleicht nicht verständlich genug ausgedrückt oder das "nicht erwünschte" Verhalten antrainiert. Ein Beispiel: Ein Pferd testet den Reiter und verweigert den Gang über eine Plastikplane. Wir streicheln es und reden ihm gut zu. Das Pferd wird positiv in seinem Verhalten verstärkt und erhält ein Päuschen, obwohl es bereits über die Plane gelaufen ist und keinerlei Angst hat. Sollten wir das Nichtstun in diesem Fall nicht "unangenehmer" gestalten und den Gang über die Plane mit Lob verschönern?

Zusätzlicher Tipp, wenn eine Lektion vorwärts nicht funktioniert, dann versuche es doch einfach mal rückwärts, also auf einem anderen und womöglich außergewöhnlichen Weg ;-)! Bodenarbeit!

3. Lob - Das A und O

Das Allerwichtigste ist das Loben. Nur so kann man seinem vierbeinigen Partner verständlich machen, dass die Ausführung richtig und gut war. Das motiviert, erhöht die Leistungsbereitschaft und verstärkt das Verhalten. Dabei kann, je nach Pferd, Stimme, Streicheleinheiten, Leckerbissen oder alles zusammen als Lob dienen. 

 

4. Schnelle & einheitliche Ankündigung des Lobs durch Clickertraining

Vor allem Hunde werden mit Clickertraining ausgebildet. Der Hund führt ein Kommando richtig aus, sofort wird geclickert und dem Hund damit eine Belohnung angekündigt. Erst daraufhin erfolgt die Belohnung selbst. Das kann auch Pferde motivieren, sofern der Clicker mit einer Belohnung, egal welcher Art, verbunden wird! Diese klare, sich immer gleich anhörende Ausdrucksweise gibt ein eindeutiges Signal und zwar bevor das Pferd wieder vergessen hat, das es etwas richtig gemacht hat und vor allem, was genau es richtig gemacht hat, weil Frauchen oder Herrchen ein paar Sekunden nach Leckerlies gekramt haben. Erfolgte zuvor der Click, darf die Leckerliesuche auch kurz dauern ;-). Durch positive Emotionen macht das Training Spaß und das Erlernte wird nicht so schnell wieder vergessen.

 Leckerliebeutel

5. Und zum Schluss, immer Ruhe bewahren!

Ganz wichtig ist, Geduld zu haben und immer Ruhe zu bewahren. Schreien oder Druck aufbauen bringt keinen Arbeitsfortschritt, sondern verunsichert oder demotiviert das Pferd. Wenn einfach nichts funktioniert, sollte man aufhören. Fordert man eine sichere Lektion von seinem Pferd, kann man es loben und das Training mit einem positiven Abschluss beenden.

 

LeckerliesFalls es euch nun unter den Nägeln brennt und ihr gleich loslegen wollt, unser Tipp zum Einstieg: klein anfangen und falls ihr mit Futter arbeitet, nicht die Leckerlies und den Leckerliebeutel vergessen ;-)! Viel Spaß!

16.01.2018

Die Franklin-Bälle

Die Franklin-Bälle

Tine's Test des Meyners' Reit- und Bewegungssets

Tine hat zwei Pferde, ist Bloggerin und seit kurzem unabhängige Produkttesterin für Gege ReitSportVersand. Über die letzten 3 Wochen hat sie für uns das 1. Produkt getestet: das Meyners' Reit- und Bewegungsset. Dieses Set wird nach der Franklin-Methode angewendet und enthält verschiedene Bälle und Rollen, die fehlerhaft angeeignete Bewegungs- und Haltungsmuster aufzeigen und korrigieren sollen. Hier berichtet Tine über ihre Erfahrungen:

Meyners' Reit- und Bewegungsset

 

Der 1. Eindruck

Ich war überrascht, wie umfangreich das Set doch ist: viele verschiedene Bälle für unterschiedliche Anwendungen sind enthalten. Alles ist schön verpackt und alle Bälle befinden sich in einer praktischen Stofftasche, sodass man das Set jederzeit überall mit hinnehmen kann. Ein kleines Beiheft mit Anwendungshinweisen und einer Beschreibung der Funktionen der Bälle, sowie eine handliche Luftpumpe sind sogar auch enthalten!

 

Franklin-Bälle bei der AnwendungDie 1. Anwendung

Es macht wirklich Sinn, sich das im Set enthaltene Beiheft einmal durchzulesen, um überhaupt grundlegend zu verstehen, wofür welche Bälle gedacht sind. Wahlloses Ausprobieren ist keine gute Idee, zumal die Bälle und Rollen unterschiedliche Anforderungen an den/die Reiter/in stellen. Kleiner Tipp zu Beginn: Reithosen mit Silikonbesatz kleben schon sehr an den Bällen, die ebenfalls aus Silikon sind und verringern den Spielraum bei der Positionierung. Deswegen besser eine Reithose ohne Silikonbesatz oder nur mit Kniebesatz anziehen! Außerdem würde ich Reiter/innen, die Probleme damit haben, das Bein sehr lang zu machen oder noch wackelig im Sattel sind, empfehlen, die Steigbügel beim 1. Versuch ein Loch kürzer zu machen.

 

Worauf sollte man bei der Anwendung achten?

Zunächst sollte man sein Pferd wie gewohnt im Schritt, Trab und Galopp locker reiten - ohne Franklin-Bälle. Zudem sollte man mit allem Neuen anfangs nicht übertreiben. Beim 1. Mal habe ich mit der Minirolle begonnen und diese zunächst für etwa 10 Minuten eingesetzt. Ich würde wirklich auch empfehlen mit dieser Rolle zu beginnen. Das Set ist zwar dazu da, den/die Reiter/in ein bisschen aus dem gewohnten Gleichgewichtsmuster zu bringen, allerdings ist eine "symmetrische" Rolle am Anfang doch deutlich einfacher! Ganz wichtig: alle Bälle und Rollen, die man zwischen Gesäß und Sattel platziert, können nur aussitzend verwendet werden, sonst verliert man sie ja ;-). Generell sollten die Franklin-Bälle immer mittig unter den Gesäßknochen positioniert sein, sodass man mit seinem Sitz nicht hinter oder vor die Senkrechte gelangt. Weiterhin ist es anfangs einfacher, wenn die Bälle nicht komplett aufgepumpt sind. Die mit Luft gefüllten Franklin-Bälle können jederzeit auf- bzw. abgepumpt werden, die mit Wasser gefüllten dürfen auf keinen Fall verändert werden.

 

Franklin-Bälle unter den SchulternFür wen lohnen sich die Franklin-Bälle?

Für jeden! So wie unsere Pferde eine natürliche Schiefe haben, so haben wir diese (leider) auch. Ich bin überzeugt davon, dass selbst erfahrene Profi-Reiter von der Benutzung der Franklin-Bälle und -Rollen profitieren können ... und wenn nicht beim Reiten, dann auf jeden Fall im Alltag, denn NIEMAND IST PERFEKT ;-)!

 

Franklin-Bälle am OberschenkelMein Fazit

Die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall! Wer weiß, was eine gute Reitstunde kostet, muss das nur einmal in Relation zum Anschaffungspreis setzen und dabei sind die Franklin-Bälle ja nicht nur zum Reiten gut. Selbstverständlich sind sie kein Allheilmittel für einen schlechten Sitz oder die Schiefe des Pferdes bzw. der eigenen ;-), ABER wer den Anspruch an sich und seine Gesundheit, sowie an die seines Pferdes hat und auch gerne einmal etwas Abwechslung im täglichen Training haben möchte, für den sind die Bälle Gold wert! Meiner Meinung nach lieber eine Schabracke weniger kaufen und über die Anschaffung des Meyners' Reit- und Bewegungssets nachdenken ;-).

Bis zum nächsten Produkttest,

eure Tine

Ihr wollt mehr über das Meyners' Reit- und Bewegungsset erfahren? Dann schaut euch den Langzeittest von Tine Pferdemädchen auf ihrem Blog unter https://tinepferdemaedchen.wordpress.com/franklin-baelle-2/ an oder folgt tine_pferdemaedchen auf Instagram!