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28.06.2018

Das Massagegerät

Das Massagegerät
Tine's Test des Massagegeräts

Tine hat zwei Pferde, ist Bloggerin und unabhängige Produkttesterin für Gege ReitSportVersand. Sie hat das Super Dandy Go Relax Massagegerät getestet und berichtet hier über ihre Erfahrungen. Zuerst gibt's aber noch ein paar Infos zu Tine's Pflegeroutine:

Every day the same procedure ... oder doch nicht?! Man kommt in den Stall, holt das Pferd von der Koppel, dem Paddock oder aus der Box, putzt, sattelt, reitet und stellt es wieder zurück?! Ganz so "einfach" ist es dann doch nicht ;-). Dazwischen spielen sich noch 1000 andere Dinge ab!Derfen

Wer kennt das nicht?! Im Winter kommt das Pferd mit Mauke vom Matsch-Paddock und im Sommer entdeckt man schon auf der Koppel eine neue Schramme oder findet das Pferd von deDerfen Clearn Mücken halb aufgefressen... da sind die richtigen Salben einfach das A und O. Dafür finde ich die Produkte von Derfen richtig gut. Die Mauke im Winter hatte ich mit der "Derfongen - All in One" Lotion blitzschnell in den Griff bekommen. Es riecht irgendwie etwas nach "Grillen im Sommer" - leichtes Raucharoma - aber geholfen hat es wirklich super! Gerade für Symphonie finde ich "Derfen Clear" auch richtig gut, da die Fliegen es total auf sie abgesehen haben. Sie "knabbern" an ihr, sie bekommt Vertalgungen und durch ein wenig Wundsekret bilden sich kleine Krusten - häufig an den Beinen. Dafür ist die Lotion spitze, rein pflanzlich und übrigens auch für Ekzemer sehr zu empfehlen!

Nachdem dann alle Wehwehchen eingeschmiert sind, kann man sich auch endlich mal ans Putzen machen. Und ganz klar: nur mit dem richtigen Werkzeug lässt sich auch gut arbeiten. Im Fall "Pferd" ist es das Putzzeug. Hier gibt es heutzutage hunderte verschiedene Anbieter und Arten von Bürsten. Was benötigt man also wirklich? Ich brauche für meine tägliche Putzroutine:

  • Striegel
  • harte, mittlere und weiche Kardätsche
  • Mähnenbürste/-kamm
  • HufauskratzerHaas Kardätsche

Und wie sagt man so schön?! "Never change a winning team" ;-). Ich benutze eigentlich schon immer die Bürsten der Firma Haas. Nachdem meine ältesten die besten Jahre dann auch langsam hinter sich hatten und ich glaubte, dass es diese tollen Bürsten vielleicht gar nicht mehr gibt, kam Gege ReitSportVersand um die Ecke. HIER GIBT ES SIE NOCH!! Während bei anderen Bürsten oftmals der Griff bricht oder die Borsten ausfallen, halten die in Deutschland hergestellten Bürsten von Haas einfach ewig und zusätzlich lassen sie sich auch noch gut reinigen. Viele Billigprodukte kann man hingegen nach der ein oder anderen Saison einfach nur noch entsorgen.

Magic BrushUnd was darf mittlerweile noch in keiner Putzkiste fehlen? Natürlich ein Magic Brush Set! Gerade in der matschigen Jahreszeit absolut notwendig und was viele gar nicht wissen: die Rückseite der Bürsten dient Einhorn Setgleichzeitig als grober Schmutzentferner oder auch als Schweißmesser. Probiert's mal aus :-)!

Geheimtipp für die Kleinen unter uns: Bei Gege ReitSportVersand gibt's die Bürsten auch im Einhornset mit Leckerlies, Turnbeutel und Einhorn :-D.Horselyx

Und wenn das Pferd beim Putzen mal wieder ungeduldig ist, gibt es auch hierfür einen Geheimtipp: den Horselyx :-).

Inzwischen ist man dann schon 2 Stunden mit dem Wellnessprogramm für das "Pony" beschäftigt und beschließt das Ganze noch etwas ausarten zu lassen und heute doch nicht mehr reiten zu gehen ;-). Also packe ich dann noch das Massagegerät aus und jetzt beginnt erst das richtige Verwöhnprogramm für den Vierbeiner. Wer hätte gedacht, dass meine Pferde ein eigenes Massagegerät haben? Vor ein paar Jahren wäre man dafür noch für verrückt erklärt worden... und ehrlich gesagt wusste ich bis vor kurzem auch noch nicht, dass es so etwas überhaupt gibt. Offen gestanden nutze ich es jetzt aber auch ab und an für mich selbst ;-).

MassagegerätDas Massagegerät verfügt über einen kugelähnlichen Kopf, hat aber auch noch 2 weitere Aufsätze dabei. Diese kann man beliebig ab- und anschrauben, sodass sie während der Anwendung auch wirklich gut halten. Zudem gefällt mir, dass die Intensität stufenlos eingestellt werden kann. Optimalerweise kann man sein Pferd vor oder nach dem Reiten 15 bis 30 Minuten massieren, um die Durchblutung zu fördern und Muskelverspannungen entgegen zu wirken. Einziges Manko: Das Gerät ist nicht kabellos. Da es aber doch stark vibriert, gibt es diese Dinger leider nicht akkubetrieben. Da das Kabel aber 3 Meter lang ist und man sich mit einem Verlängerungskabel aushelfen kann, ist es durchaus komfortabel anzuwenden und nicht zu schwer zum Halten. Das Ergebnis?! Ein lockeres und entspanntes Pferd!

Ich bin gespannt, ob Eure Pferde auch bald ein eigenes Massagegerät besitzen werden ;-), bis bald,

eure Tine


Ihr wollt mehr über Tine's Pflegeroutine erfahren? Dann schaut einfach auf ihrem Blog unter https://tinepferdemaedchen.wordpress.com/?p=162 vorbei oder folgt tine_pferdemaedchen auf Instagram!

17.05.2018

Die Gege Deckentasche

Die Gege Deckentasche

Tine's Test der Gege Deckentasche 

Tine hat zwei Pferde, ist Bloggerin und unabhängige Produkttesterin für Gege ReitSportVersand. Sie hat die Gege Deckentasche getestet, berichtet hier über ihre Erfahrungen und verrät euch weitere Tipps für Sauberkeit und Ordnung im Stallschrank:

Der Frühjahrsputz im Spind ist schon längst überfällig und kaum erledigt explodiert das Chaos erneut ...

Stellt man mal wieder fest, dass man eigentlich schon seit 3 Stunden zuhause sein wollte, packt man das Zeug oftmals nur noch in den Schrank und düst nach Hause. So sehr man sich auch bemüht seinen Kram ordentlich einzuräumen, Fakt ist: Das Pony hat einfach zu viele Sachen und der Spind wird immer zu klein sein.

Aber hier gibt es ein paar Hacks, mit denen man nicht nur mehr unterbekommt, sondern auch mehr Ordnung schafft!

 

Die Gege Deckentasche

Bei mir hängen die Abschwitzdecken immer an der Box, aber sobald man sie länger als ein paar Tage nicht benutzt, muss man sie zum Waschen mitnehmen, da sie verstaubt und dreckig sind. Oder man hat sie bereits mit nach Hause genommen und braucht sie nochmal, hat aber keine mehr im Stall... Das passiert mir gerade in der Übergangszeit häufig, doch wohin denn auch noch mit der Ersatz-Abschwitzdecke? 

DeckentascheGenau diese Probleme bekommt man mit der Gege Deckentasche in den Griff. Die Tasche lässt sich mit einer Heukordel oder mit den mitgelieferten Schrauben z.B. an der Boxentüre befestigen. Praktisch ist, dass man 2 Deckentaschen nebeneinander an der Stalltüre anbringen und somit auch diesen bislang nicht genutzten Platz sinnvoll verwenden kann. Meine Abschwitzdecken sind aufgeräumt, trotzdem griffbereit und weder Staub noch andere Vierbeiner kommen an die Decken ran. In die Netze an der Seite passen Kleinigkeiten, wie z.B. ein Hufauskratzer. PutztaschePutztasche 2

Zusätzlich hängt an meiner Boxentüre eine kleinere Tasche, in der ich Koppelgamaschen und -glocken oder Putzzeug verstaue. Dazu eignet sich z.B. eine normale Putztasche, die es bei Gege schon ab 5€ gibt. All das braucht man nicht mehr in den ohnehin schon zu vollen Schrank zu stopfen ;-). 

 

Und noch mehr Decken...

ZubehörboxAbschwitzdecke, Winterdecke, Regendecke, Übergangsdecke, Fliegendecke ... und noch viele mehr. Niemals passen alle Decken, die man gerade nicht braucht, in den Spind. Im Frühjahr nimmt man schon mal die Winterdecken mit nach Hause und dann wird es doch noch einmal kalt und man fährt nur noch Pferdedecken spazieren. Die Lösung: der Platz auf dem Schrank! Hier gibt es auch verschiedenste Kisten mit Deckeln, in die sich die Decken packen und oben auf dem Schrank trocken und geschützt verstauen lassen. Ein Beispiel: die Gege Zubehörbox aus Aluminium!

 

Und natürlich auch noch mehr Gamaschen...

 ... man hat ja schließlich nicht nur Koppelgamaschen ;-). Die Trainingsgamaschen sind eigentlich immer schmutzig, sandig oder feucht. Legt man sie unten in den Spind, hat man wieder den Dreck im Schrank und täglich säubern?! Nee... Ich empfehle euch eine Hängeaufbewahrung. Diese hängenden Regale lassen sich mit Klettverschlüssen ganz einfach an der Kleiderstange im Schrank befestigen und die Gamaschen passen paarweise perfekt rein, als wären sie nur dafür gemacht :-).

 

Futteraufbewahrung

Wer Hafer oder Müsli vom Stall füttern lässt, hat sich die Futtertonne gespart. Wer aber über eine ganze Futtersammlung verfügt, der braucht Platz. Hierfür eigenen sich aufeinander stapelbare Eimer mit aufklappbarem Deckel am Besten. Sie haben vorne eine Klappe, durch die die Futterschaufel problemlos durchpasst.

 

Ultimativtipp ;-) 

Und zum Schluss der ultimative Tipp gegen Dreck im Spind: Fußmatten! Einfach rausnehmen, draußen ausschütteln und der Spind ist wieder blitzblank... gibt's schon für etwa 2€ :-)!

 

Bis zum nächsten Mal,

eure Tine

 

Ihr wollt mehr über Tine's Ordnungstipps erfahren? Dann schaut einfach auf ihrem Blog unter https://tinepferdemaedchen.wordpress.com/2018/05/08/ordnung-im-stall-%f0%9f%99%8c%f0%9f%8f%bb/ vorbei oder folgt tine_pferdemaedchen auf Instagram!

 

29.03.2018

Das Micklem

Das Micklem

Tine's Test des Micklems

Tine hat zwei Pferde, ist Bloggerin und seit kurzem unabhängige Produkttesterin für Gege ReitSportVersand. Über die letzten 8 Wochen hat sie für uns das Micklem von Horseware getestet. Das Micklem ist ein Zaum, der je nach Modell sowohl mit, als auch ohne Gebiss oder als Kappzaum eingesetzt werden kann und durch seine einzigartige Form Druck auf sensible Stellen am Pferdekopf verhindern soll. Für uns berichtet Tine über ihre Erfahrungen:

 

Micklem DiamondDie verschiedenen Modelle

Vorab eine kleine Einführung in die verschiedenen Modelle des Micklems, die es in verschiedenen Farben gibt. Ich habe das Multi Bridle getestet. Das Besondere an diesem Micklem ist, dass es mit und ohne Gebiss verwendet werden kann und zusätzlich über einen Ring am Nasenrücken verfügt, sodass man es auch als Kappzaum nutzen kann. Das Competition Bridle wird mit Gebiss verwendet und ist in 2 verschiedenen Varianten, die optional auch in englischem Leder verfügbar sind, erhältlich: Die Deluxe Version hat einen breiteren Nasenriemen, ist weicher unterlegt und hat Stickereien am Stirn- und Nasenriemen. Diese Variante könnt ihr auch oben im Titelbild sehen. Die Diamond Version hat ebenfalls einen breiteren Nasenriemen und Strasssteine am Stirnriemen und ist hier seitlich abgebildet.


Das Unpacking

Der 1. Eindruck: weiches Leder, gute Verarbeitung, keine Makel. Für meinen Geschmack könnte es noch etwas dicker gepolstert oder unterlegt sein, alles in allem aber ein guter 1. Eindruck. Das Micklem ist in schwarz und braun erhältlich, wobei ich schwarz mit goldenen Beschlägen schon sehr edel finde, braun aber vermutlich noch besser zu meinen Pferden passen würde.

Beim Auspacken stößt man auf viele Einzelteile und leichte Überforderung :-D. Was macht man mit den ganzen Teilen und braucht man sie alle? Kann ja eigentlich nicht so schwer sein eine Trense zusammen zu bauen, oder? Da das Beiheft nur auf Englisch ist, muss man sich etwas mit dem Thema beschäftigen, aber keine Sorge, ich kann euch beruhigen, man braucht tatsächlich nicht alles, zumindest nicht auf einmal ;-).

Der Stirnriemen ... *hust* *räusper* ... ist für meinen Geschmack sehr schlicht. Einfarbig und ohne Glitzer! Also erstmal Stirnriemen tauschen ;-)! Da das Micklem nur aus einem Riemen besteht, der am Genick und an den Backen verläuft, passen eventuell nicht alle Stirnriemen. Hier kann man sich aber leicht mit ein paar Mähnengummis aushelfen und den Stirnriemen fixieren. Viele von euch mögen es bestimmt auch eher schlicht, aber falls es doch Glitzer sein darf, gibt es ja auch noch das Diamond Competition Bridle ;-).

Auch unterschiedlich lange "Backenstücke", an denen das Gebiss befestigt wird, Gebissclips, sowie ein gepolsteter Kinnriemen und lange Riemen werden mitgeliefert. Der Kinnriemen und die langen Riemen sind für eine stärkere gebisslose Zäumung gedacht, die Verschnallungen findet ihr aber alle im Beiheft erklärt. Probiert habe ich nur die einfache gebisslose Variante ohne zusätzliche Riemen, da meine Pferde sehr fein zu reiten sind. Außerdem liefen beide mit der leichten Variante sehr losgelassen und in Anlehnung.


Micklem Multi BridleDas Reiten mit dem Micklem

Von Beginn an hatte ich das Gefühl, dass meine Stute schön vorwärts-abwärts läuft. Mit anderen Trensen habe ich momentan das "Problem", dass sie mir häufig sehr tief kommt. Mit dem Micklem trat sie gleich ans Gebiss und ging auf Zug nach vorne. Auch bei weiteren "Reitversuchen" hatte ich das Gefühl, dass sie immer sehr zufrieden war. Was mir außerdem auffiel: dass sie gut abkaut und im Maul schäumt, obwohl wir nur die Zäumung und nicht das Gebiss gewechselt haben.

Was auch richtig cool ist?! Dass man das Multi Bridle eben auch als Kappzaum zum Longieren verwenden kann. Herkömmliche Kappzäume sind doch immer sehr schwer und es liegt total viel am Pferdekopf an. Das Micklem dagegen ist zierlich und schnell mal als Kappzaum eingesetzt, richtig klasse :-)!


Mein Fazit

Das Micklem Multi Bridle ist gut verarbeitet, vielseitig einsetzbar als "gewohnte" oder gebisslose Trense oder Kappzaum und sorgt so für Abwechsung im täglichen Training. Wer also eine Multifunktionstrense sucht, gebisslos reiten möchte, sich aber trotzdem die Option eines Gebisses offen halten möchte oder ein empfindliches Pferd hat, sollte über die Anschaffung eines Micklems nachdenken, denn was den Tragekomfort und das Reitgefühl angeht, ist das Micklem eine tolle Wahl! Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut in Ordnung. Aber nicht vergessen, extra Glitzer-Stirnband mitbestellen ;-) oder das Diamond Competition Bridle nehmen! Ich persönlich werde den Zaum auf jeden Fall weiterhin ins Training einbinden.


Bis zum nächsten Produkttest,

eure Tine

 

Ihr wollt mehr über das Micklem erfahren? Dann schaut euch den Langzeittest von Tine Pferdemädchen auf ihrem Blog unter https://tinepferdemaedchen.wordpress.com/trensen-test/ an oder folgt tine_pferdemaedchen auf Instagram!

16.01.2018

Die Franklin-Bälle

Die Franklin-Bälle

Tine's Test des Meyners' Reit- und Bewegungssets

Tine hat zwei Pferde, ist Bloggerin und seit kurzem unabhängige Produkttesterin für Gege ReitSportVersand. Über die letzten 3 Wochen hat sie für uns das 1. Produkt getestet: das Meyners' Reit- und Bewegungsset. Dieses Set wird nach der Franklin-Methode angewendet und enthält verschiedene Bälle und Rollen, die fehlerhaft angeeignete Bewegungs- und Haltungsmuster aufzeigen und korrigieren sollen. Hier berichtet Tine über ihre Erfahrungen:

 

Meyners' Reit- und Bewegungsset
Der 1. Eindruck

Ich war überrascht, wie umfangreich das Set doch ist: viele verschiedene Bälle für unterschiedliche Anwendungen sind enthalten. Alles ist schön verpackt und alle Bälle befinden sich in einer praktischen Stofftasche, sodass man das Set jederzeit überall mit hinnehmen kann. Ein kleines Beiheft mit Anwendungshinweisen und einer Beschreibung der Funktionen der Bälle, sowie eine handliche Luftpumpe sind sogar auch enthalten!

 

Franklin-Bälle bei der AnwendungDie 1. Anwendung

Es macht wirklich Sinn, sich das im Set enthaltene Beiheft einmal durchzulesen, um überhaupt grundlegend zu verstehen, wofür welche Bälle gedacht sind. Wahlloses Ausprobieren ist keine gute Idee, zumal die Bälle und Rollen unterschiedliche Anforderungen an den/die Reiter/in stellen. Kleiner Tipp zu Beginn: Reithosen mit Silikonbesatz kleben schon sehr an den Bällen, die ebenfalls aus Silikon sind und verringern den Spielraum bei der Positionierung. Deswegen besser eine Reithose ohne Silikonbesatz oder nur mit Kniebesatz anziehen! Außerdem würde ich Reiter/innen, die Probleme damit haben, das Bein sehr lang zu machen oder noch wackelig im Sattel sind, empfehlen, die Steigbügel beim 1. Versuch ein Loch kürzer zu machen.

 

Worauf sollte man bei der Anwendung achten?

Zunächst sollte man sein Pferd wie gewohnt im Schritt, Trab und Galopp locker reiten - ohne Franklin-Bälle. Zudem sollte man mit allem Neuen anfangs nicht übertreiben. Beim 1. Mal habe ich mit der Minirolle begonnen und diese zunächst für etwa 10 Minuten eingesetzt. Ich würde wirklich auch empfehlen mit dieser Rolle zu beginnen. Das Set ist zwar dazu da, den/die Reiter/in ein bisschen aus dem gewohnten Gleichgewichtsmuster zu bringen, allerdings ist eine "symmetrische" Rolle am Anfang doch deutlich einfacher! Ganz wichtig: alle Bälle und Rollen, die man zwischen Gesäß und Sattel platziert, können nur aussitzend verwendet werden, sonst verliert man sie ja ;-). Generell sollten die Franklin-Bälle immer mittig unter den Gesäßknochen positioniert sein, sodass man mit seinem Sitz nicht hinter oder vor die Senkrechte gelangt. Weiterhin ist es anfangs einfacher, wenn die Bälle nicht komplett aufgepumpt sind. Die mit Luft gefüllten Franklin-Bälle können jederzeit auf- bzw. abgepumpt werden, die mit Wasser gefüllten dürfen auf keinen Fall verändert werden.

 

Franklin-Bälle unter den SchulternFür wen lohnen sich die Franklin-Bälle?

Für jeden! So wie unsere Pferde eine natürliche Schiefe haben, so haben wir diese (leider) auch. Ich bin überzeugt davon, dass selbst erfahrene Profi-Reiter von der Benutzung der Franklin-Bälle und -Rollen profitieren können ... und wenn nicht beim Reiten, dann auf jeden Fall im Alltag, denn NIEMAND IST PERFEKT ;-)!

 

Franklin-Bälle am OberschenkelMein Fazit

Die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall! Wer weiß, was eine gute Reitstunde kostet, muss das nur einmal in Relation zum Anschaffungspreis setzen und dabei sind die Franklin-Bälle ja nicht nur zum Reiten gut. Selbstverständlich sind sie kein Allheilmittel für einen schlechten Sitz oder die Schiefe des Pferdes bzw. der eigenen ;-), ABER wer den Anspruch an sich und seine Gesundheit, sowie an die seines Pferdes hat und auch gerne einmal etwas Abwechslung im täglichen Training haben möchte, für den sind die Bälle Gold wert! Meiner Meinung nach lieber eine Schabracke weniger kaufen und über die Anschaffung des Meyners' Reit- und Bewegungssets nachdenken ;-).

Bis zum nächsten Produkttest,

eure Tine

 

Ihr wollt mehr über das Meyners' Reit- und Bewegungsset erfahren? Dann schaut euch den Langzeittest von Tine Pferdemädchen auf ihrem Blog unter https://tinepferdemaedchen.wordpress.com/franklin-baelle-2/ an oder folgt tine_pferdemaedchen auf Instagram!